Minzfrische Austernpilz-Antipasti – in 15 Min fertig

Austernpilz-Antipasti mit Minze in weißer Schale auf gedeckter Sommertafel mit Salaten im Hintergrund
Austernpilz-Antipasti – Perfekt für Grillabende und Sommerbuffets

Die Sonne stand schon flach über dem Balkongeländer, der Tisch war noch leer, und irgendwo hinter mir zischte etwas in der Pfanne, das eigentlich nur eine schnelle Beilage werden sollte.

Ein Bund Minze lag auf dem Brett. Daneben ein Körbchen Austernpilze, die ich am Morgen mitgenommen hatte, ohne genau zu wissen, wofür.

Dann kam der Knoblauch dazu, ein Löffel Honig in die Pfanne – und dieser Duft, warm und leicht süßlich, der sich mit der Kühle der Minze im Raum traf. Genau da war klar, dass das hier nicht nur eine Beilage wird.

Solche Momente entstehen nicht, weil man sie plant. Sie entstehen, wenn man ein paar gute Zutaten hat und ihnen ein bisschen Zeit lässt.

Später standen die Gläser draußen, jemand probierte im Vorbeigehen aus der Schale – und hob die Augenbraue. So unerwartet frisch schmeckt Minze zu gebratenen Pilzen.

Deshalb koche ich diese Antipasti heute wieder. Weil sie leicht ist, warm oder kalt funktioniert, und weil sie am nächsten Tag oft noch besser schmeckt als am Abend zuvor.

„Manchmal reicht ein einzelner Duft in der Küche – und plötzlich fühlt sich der ganze Abend leichter an.“


💛 Was du an diesem Rezept lieben wirst

Es gibt Gerichte, die fühlen sich an wie eine kleine Sommerpause. Dieses gehört dazu.

Die Austernpilze kommen goldbraun aus der Pfanne, erdig und dicht. Die Minze legt sich kühl darüber. Und der Honig bindet beides, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Du brauchst 15 Minuten. Danach übernimmt die Marinade – im Kühlschrank, ganz von selbst.

Lauwarm schmeckt sie herzhaft und rund. Kalt bekommt sie diese klare, mediterrane Frische, die zu jedem vollen Grilltisch passt.

Und weil sie sich am Vorabend vorbereiten lässt, stehst du am Abend selbst nicht mehr in der Küche, sondern draußen. Mit den anderen.

Austernpilz-Antipasti mit Minze in weißer Schale auf sommerlichem Grillbuffet, seitliche Ansicht mit Beilagen
Minzfrische Pilz-Antipasti als perfekte Grillbeilage

„Eine Antipasti, die über Nacht besser wird – während du längst schläfst.“


Was koche ich heute? Wir hätten da ein paar Ideen!

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🧂 Ein Blick auf die Rezeptzutaten

[Kurze Einleitung zu den Zutaten und warum sie gut tun.]

🍄 Austernpilze

Sie sind die stillen Helden dieses Rezepts. Ihr Fleisch bleibt beim Braten fest und faserig, fast ein bisschen wie gezupftes Fleisch. Wichtig: nie waschen, nur trocken abreiben oder mit dem Pinsel säubern. Pilze saugen Wasser wie ein Schwamm – und wässrige Pilze bräunen nicht. Zupfe sie mit der Hand in größere Stücke statt sie zu schneiden. Die unregelmäßigen Ränder nehmen die Marinade besser auf.

🌿 Minze

Frische Minze, nichts Getrocknetes. Getrocknete Minze wird schnell staubig und bitter. Zupfe die Blätter erst kurz vor dem Einstreuen – geschnittene Minze verliert ihr ätherisches Öl innerhalb von Minuten. Marokkanische Minze ist milder, Pfefferminze deutlich kühler und schärfer. Beide funktionieren, sie führen nur zu zwei verschiedenen Gerichten.

🍯 Honig

Er ist hier kein Süßungsmittel, sondern ein Bindeglied. Ein Teelöffel reicht, um die Säure des Balsamico abzufangen und der Marinade Körper zu geben. Flüssiger Honig lässt sich am leichtesten einrühren. Für die vegane Variante funktionieren Ahornsirup oder Agavendicksaft genauso gut – Ahornsirup bringt zusätzlich eine leicht karamellige Tiefe.

🫒 Olivenöl & Balsamico

Das Olivenöl ist nicht nur Bratfett, es ist Teil der Marinade und bleibt später im Gericht. Nimm eines, das du auch pur mögen würdest. Beim Balsamico lohnt sich der Blick aufs Etikett: je weniger Zusatzstoffe, desto runder die Säure. Ein dickflüssiger, gereifter Aceto Balsamico braucht weniger Honig zum Ausgleich.

🧄 Knoblauch & Chili

Der Knoblauch kommt in feinen Scheiben in die Marinade, nicht gepresst. So gibt er sein Aroma langsam ab, ohne scharf zu dominieren. Eine rote Chili in Ringen ist optional – sie bringt kein Feuer, sondern nur eine leise Wärme im Hintergrund.


Zutaten für Austernpilz-Antipasti: Austernpilze in Holzschale, frische Minze, Olivenöl, Balsamico, Honig, Knoblauch, Chili und bunter Pfeffer
Frisch, aromatisch und unkompliziert

🍽️ So servierst du Austernpilz-Antipasti am schönsten

Stell die Antipasti in einer flachen weißen Schale auf den Tisch, glänzend vom Olivenöl, ein paar Minzblätter obenauf. Sie darf mittendrin stehen, nicht am Rand.

Daneben passt warmes Brot, das die Marinade aufnimmt. Ein Glas gekühlter Weißwein, ein Grillgemüse, ein Schälchen Oliven – mehr braucht es nicht.

Lauwarm ist sie erdig und tief. Direkt aus dem Kühlschrank wird sie klarer, frischer, fast schon eine kleine Reise ans Mittelmeer.

Auf einem Buffet funktioniert sie besonders gut, weil sie nicht warm gehalten werden muss. Du stellst sie hin – und sie bleibt einfach gut. 🌞


👨‍🍳 So gelingt dir Austernpilz-Antipasti Schritt für Schritt

So entstehen minzfrische Austernpilz-Antipasti

Es braucht wenig: eine heiße Pfanne, gutes Olivenöl und ein bisschen Geduld. Während die Pilze braten, rührst du nebenbei die Marinade an – das ist das ganze Timing.

① Marinade anrühren

Honig und Balsamico in einer kleinen Schale verrühren, bis sich der Honig gelöst hat. Dann 3 EL Olivenöl langsam einfließen lassen und weiterrühren. Den Knoblauch in feine Scheiben schneiden und untermischen – nicht pressen, sonst dominiert er später alles.

② Austernpilze vorbereiten

Die Pilze nur trocken abreiben oder mit einem Pinsel säubern. Kein Wasser. Dann mit den Händen in grobe Stücke zupfen, ruhig etwas zu groß – in der Pfanne fallen sie ohnehin zusammen.

③ Anbraten

Das restliche Öl in einer Pfanne richtig heiß werden lassen. Die Pilze hineingeben und 3–4 Minuten pro Seite braten, ohne ständig zu wenden. Warte, bis sie goldbraune Ränder bekommen – dieser Moment ist der Unterschied zwischen „gebraten“ und „nur gegart“. Gib den Pilzen Platz; liegen sie zu eng, dämpfen sie statt zu bräunen.

④ Marinieren

Die Marinade über die heißen Pilze gießen. Es zischt kurz auf, der Balsamico verdampft leicht – genau das soll passieren. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken, dann die gezupfte Minze einstreuen.

⑤ Ziehen lassen

Deckel drauf und mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Wenn du Zeit hast: über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag ist das Gericht ein anderes – tiefer, runder, kompletter.

⑥ Servieren

Vor dem Servieren einmal durchheben, damit sich das Öl wieder verteilt. Mit einem frischen Minzzweig anrichten. Wer es pikanter mag, gibt jetzt noch ein paar Ringe roter Chili dazu.

Austernpilze werden mit Knoblauchscheiben in einer schwarzen Pfanne goldbraun angebraten, Holzlöffel im Bild
Goldbraun angebraten – hier entsteht das Aroma

„Die Pfanne sagt dir, wann es gut ist. Man muss nur kurz aufhören zu rühren.“

💡 Tipps & Tricks für noch mehr Genuss!

Warum Pilze nicht gewaschen werden: Austernpilze sind wie kleine Schwämme. Was sie an Wasser aufnehmen, geben sie in der Pfanne wieder ab – und solange Wasser verdampft, wird nichts braun. Trocken abreiben, das reicht vollkommen.

Für extra Röstaromen: Die Pfanne muss heiß sein, bevor die Pilze hineinkommen. Und sie brauchen Platz. Lieber in zwei Durchgängen braten als alles auf einmal hineinkippen – das ist der häufigste Grund für blasse, weiche Pilze.

Honig-Alternative für die vegane Variante: Ahornsirup oder Agavendicksaft ersetzen den Honig eins zu eins. Ahornsirup bringt zusätzlich eine leicht karamellige Note, die zum Balsamico erstaunlich gut passt.

Peperoni für etwas Feuer: Eine rote Chili in dünnen Ringen, mit den Kernen für mehr Schärfe, ohne für nur eine leise Wärme. Gib sie erst zur Marinade, nicht in die heiße Pfanne – sonst wird sie bitter.

Die Minze zum Schluss: Nicht mitbraten. Hitze zerstört ihre Frische innerhalb von Sekunden. Sie kommt zur Marinade, wenn die Pfanne schon von der Flamme ist.

💡 Mein persönlicher Bonus-Ratschlag

Manchmal ist die beste Würze die Zeit.

Wenn du die Pilze am Abend vorher zubereitest und über Nacht im Kühlschrank ziehen lässt, passiert etwas, das du beim Kochen selbst gar nicht bemerkst: Die Marinade wandert langsam in die Fasern, die Säure des Balsamico wird weicher, der Knoblauch verliert seine Kante.

Am nächsten Tag steht ein anderes Gericht vor dir. Tiefer, runder, fast schon mediterran.

Lass ihm die Nacht. Es zahlt sie dir zurück.

🧊 Lagern & Aufwärmen – so bleibt’s lecker!

Eine gute Antipasti lebt davon, dass sie Zeit bekommt. Genau hier spielt dieses Rezept seine Stärke aus: Die Pilze behalten ihre Struktur, die Marinade zieht weiter ein, und die Minze bleibt selbst am nächsten Tag präsent.

🧊 Im Kühlschrank: In einem luftdichten Glasbehälter hält sich die Antipasti 3 bis 4 Tage. Wichtig: Die Pilze sollten vom Öl bedeckt sein – das schützt sie vor Austrocknung und hält das Aroma zusammen. Nimm sie 20 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, sonst ist das Olivenöl noch trüb und fest.

🔥 Aufwärmen: Muss nicht sein, kann aber. Kurz in der Pfanne bei mittlerer Hitze durchschwenken, nicht kochen. Die Minze verliert dabei etwas an Frische – wenn du das ausgleichen willst, streu vor dem Servieren ein paar frische Blätter darüber.

❄️ Einfrieren: Ehrlich gesagt: Ich würde es nicht tun. Austernpilze verlieren beim Auftauen ihre faserige Struktur und werden weich. Das Olivenöl trennt sich, die Minze wird dunkel. Das Gericht ist danach essbar, aber es ist nicht mehr dieses Gericht. Für Vorrat gilt hier: lieber frisch braten, dafür nur 3 Tage im Kühlschrank planen.

🥣 Meal Prep – komponentenbasiert: Die Antipasti selbst ist der ideale Meal-Prep-Kandidat, weil sie ohnehin besser wird. Bereite sie in Ruhe am Sonntag zu und plane sie über die Woche ein: Montag warm zu Brot, Mittwoch kalt auf den Salat, Freitag als Antipasti-Teller. Die Minze kannst du bei Bedarf frisch nachlegen – ein Zweig im Wasserglas hält sich problemlos die ganze Woche.

♻️ Resteverwertung: Reste sind hier kein Problem, sondern eine Zutat. Untergehoben in warme Pasta, mit dem übrigen Marinadenöl als Sauce. Auf geröstetem Brot mit etwas Ricotta. In einem Bowl-Gericht neben Couscous und Kichererbsen. Und wenn nur noch das Öl übrig ist: filtern, aufheben, als Dressing verwenden. Es hat Knoblauch, Balsamico und Minze in sich – das wirft man nicht weg.

🎨 Variationen & Ergänzungen

So wird das Rezept zu deinem!

Diese Antipasti ist ein Baukasten. Der Kern bleibt gleich, drumherum kannst du sie an deinen Abend anpassen.

Mediterran gedacht: Mehr Knoblauch, ein paar halbgetrocknete Tomaten und ein Spritzer Zitronensaft. Das verschiebt das Gericht nach Süden – weg vom Erdigen, hin zum Hellen.

Für Kräuterfans: Basilikum macht die Antipasti weicher und runder, glatte Petersilie frischer und grüner. Thymian funktioniert auch, geht aber in eine ganz andere Richtung: wärmer, herbstlicher. Alle drei gibst du wie die Minze erst nach dem Braten dazu.

Mit Gemüse erweitern: Zucchiniwürfel oder rote Paprika kurz separat anbraten und unter die Pilze mischen. Getrennt braten ist hier kein Umstand, sondern der Punkt – Gemüse gibt Wasser ab und würde die Pilze am Bräunen hindern.

Für extra Crunch: Geröstete Pinienkerne oder Walnussbruch darüberstreuen, kurz vor dem Servieren. Oder ein paar Croûtons aus altem Brot, in der Pilzpfanne mitgeröstet. Das macht aus der Beilage eine eigenständige Vorspeise.

Für die pikante Version: Neben der Chili funktioniert auch ein Löffel Harissa in der Marinade. Dann aber den Honig leicht erhöhen – die Schärfe braucht ein Gegengewicht.


❓ Mögliche Fragen schnell beantwortet!

Kann ich die Austernpilz-Antipasti schon am Vortag zubereiten?

Ja – und ich würde es sogar empfehlen. Über Nacht zieht die Marinade tief in die Pilzfasern ein, die Säure des Balsamico wird weicher und der Knoblauch verliert seine Kante. Am nächsten Tag schmeckt das Gericht runder und vollständiger als frisch aus der Pfanne.

Warum darf ich Austernpilze nicht waschen?

Pilze saugen Wasser auf wie ein Schwamm. In der heißen Pfanne geben sie es wieder ab – und solange Wasser verdampft, entstehen keine Röstaromen. Die Pilze werden weich statt goldbraun. Trocken abreiben oder mit einem Pinsel säubern reicht vollkommen.

Welche Pilzsorten kann ich statt Austernpilzen verwenden?

Kräuterseitlinge funktionieren am besten, sie bleiben ähnlich fest und faserig. Auch Shiitake eignen sich, bringen aber ein deutlich intensiveres, fast rauchiges Eigenaroma mit. Champignons sind möglich, geben aber mehr Wasser ab und werden schneller weich.

Schmeckt die Antipasti besser warm oder kalt?

Beides hat seine Berechtigung. Lauwarm ist sie erdiger und herzhafter, direkt aus dem Kühlschrank klarer und frischer. Für Buffets und Grillabende ist die kalte Variante praktischer, weil sie nicht warm gehalten werden muss.

Kann ich den Honig ersetzen?

Ja. Ahornsirup oder Agavendicksaft ersetzen ihn eins zu eins und machen das Rezept vegan. Ahornsirup bringt zusätzlich eine leicht karamellige Tiefe mit, die zum Balsamico gut passt.

Wie lange hält sich die Antipasti im Kühlschrank?

In einem luftdichten Behälter 3 bis 4 Tage, solange die Pilze vom Olivenöl bedeckt sind. Einfrieren würde ich nicht – die Struktur der Pilze leidet beim Auftauen deutlich.


Es gibt Gerichte, die einen kurzen Moment für sich selbst schaffen – auch dann, wenn der Tisch voll ist und alle durcheinanderreden.

Diese Antipasti gehört für mich dazu. Man stellt die Schale hin, jemand probiert im Vorbeigehen, und plötzlich dreht sich das Gespräch darum, wie frisch Minze zu gebratenen Pilzen eigentlich schmeckt.

Vielleicht liegt es am Honig. Vielleicht daran, dass sie warm und kalt funktioniert. Vielleicht einfach daran, dass sie nichts von einem will außer ein bisschen Zeit.

Für mich ist es die Art von Rezept, die man zwischendurch vergisst – bis man sie wieder macht und sich fragt, warum eigentlich nicht öfter. 🌿

Wenn du es ausprobierst, tagge mich @cookbloom – ich liebe es zu sehen, was in euren Küchen entsteht!

Minzfrische Austernpilz-Antipasti – in 15 Min fertig

Marinierte Austernpilz-Antipasti mit Minze und roter Chili von oben in weißer Schale, in Olivenöl eingelegt
Aromatische Austernpilz-Antipasti mit frischer Minze und einem Hauch Honig – in 15 Minuten fertig und perfekt für Grillabende, Buffets oder ein leichtes Sommerdinner. Die Pilze werden goldbraun angebraten und ziehen anschließend in einer Marinade aus Balsamico, Knoblauch und Olivenöl. Warm erdig, kalt mediterran frisch. Vegetarisch, auf Wunsch vegan, glutenfrei und wunderbar vorzubereiten – über Nacht im Kühlschrank schmeckt sie sogar noch besser. #cookandbloom #antipasti #austernpilze #sommerrezepte #grillbeilage #vegetarisch #mealprep
Cook & Bloom
5 von 1 Bewertung
Vorbereitung 10 Minuten
Koch- /Backzeit 5 Minuten
Gesamtzeit 15 Minuten
Portionen 2 Personen

Zutaten
  

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Anleitung
 Kochmodus 

  • Balsamico und Honig verrühren. 3 Esslöffel Olivenöl unterrühren. Knoblauch schälen, in feine Scheiben schneiden und zur Honig-Balsamico-Marinade geben.
  • Austernpilze putzen und in nicht zu kleine Stücke zupfen. Öl in einer Pfanne (Grillpfanne) erhitzen und die Austernpilze darin 3-4 Minuten von beiden Seiten anbraten.
  • Jetzt noch die Marinade darüber gießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fügen Sie nun noch die frische Pfefferminze hinzu und lassen das Ganze für mindestens 30 Minuten mit geschlossenem Deckel ziehen. Besser wird es wenn Sie das Antipasti über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen.
  • Wer es etwas pikanter mag, kann dem Ganzen noch eine rote Peperoni-Schote hinzufügen.
  • Servieren Sie das Austernpilz-Antipasti mit einem frischen Zweig Minze.

Nährwerte pro Portion

Serving: 1Port.Calories: 300kcalCarbohydrates: 6gProtein: 5gFat: 28gFiber: 3g
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✨ Goldbraun gebratene Austernpilze, kühle Minze und ein Löffel Honig – in 15 Minuten fertig und über Nacht sogar noch besser. Perfekt fürs Grillbuffet, für Meal Prep oder ein leichtes Sommerabendessen. Vegetarisch, vegan machbar, glutenfrei. #cookandbloom #austernpilze #antipasti #sommerrezepte #grillbeilage @cook.bloom
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Was koche ich heute? Wir hätten da ein paar Ideen!

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⚠️ Allergenhinweise – das solltest du wissen!

Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei, laktosefrei, nussfrei, eifrei und sojafrei. Trotzdem lohnt ein kurzer Blick auf einzelne Zutaten.

  • 🍄 Austernpilze
    Echte Pilzallergien sind selten, kommen aber vor – meist bei Menschen, die auch auf Schimmelpilzsporen reagieren. Wichtiger für den Alltag: Pilze sind reich an Histamin und Purinen. Bei Histaminintoleranz können sie Beschwerden auslösen, besonders wenn das Gericht länger gelagert wurde. Genau hier liegt der Haken bei diesem Rezept: Die über Nacht gezogene Variante schmeckt zwar besser, ist aber histaminreicher als die frisch zubereitete. Wer empfindlich reagiert, isst sie am besten direkt nach den 30 Minuten Ruhezeit.
  • 🍯 Honig
    Kein klassisches Allergen, kann bei Pollenallergikern in seltenen Fällen Kreuzreaktionen auslösen. Für Säuglinge unter 12 Monaten ist Honig grundsätzlich nicht geeignet – relevant, falls du das Buffet mit kleinen Kindern teilst. Vegan ersetzbar durch Ahornsirup oder Agavendicksaft.
  • 🫒 Balsamico
    Aceto Balsamico enthält häufig Sulfite (deklarationspflichtig ab 10 mg/l). Für Sulfitempfindliche lohnt der Blick aufs Etikett. Balsamico ist zudem ein gereiftes Produkt und damit ebenfalls histaminreich – in Kombination mit den Pilzen kann sich das summieren.
  • 🧄 Knoblauch
    Knoblauch ist ein FODMAP-Träger und kann bei Reizdarm oder empfindlicher Verdauung Beschwerden auslösen. Alternative: Knoblauch nur in großen Scheiben mitmarinieren und vor dem Servieren entfernen – das Aroma bleibt, die Fructane wandern nicht mit ins Öl.
  • 🌿 Minze
    Sehr gut verträglich. Bei starkem Reflux kann Pfefferminze den unteren Speiseröhrenschließmuskel entspannen und Symptome verstärken – dann besser marokkanische Minze oder Basilikum verwenden.
  • ♨️ Kreuzkontamination
    Wenn du für Zöliakie-Gäste kochst: Die Antipasti selbst ist glutenfrei, aber achte auf Brot und Beilagen am Buffet. Krümel wandern schnell. Eigenes Besteck für die Schale, und die glutenfreien Beilagen räumlich getrennt aufstellen.

🥗 Spezielle Diätanpassungen – weil gesunde Küche für alle da ist

  • Vegan: Honig durch Ahornsirup oder Agavendicksaft ersetzen – eins zu eins, ohne weitere Anpassung. Das Rezept ist ansonsten vollständig pflanzlich.
  • Glutenfrei: Von Natur aus glutenfrei. Achte lediglich beim Balsamico auf die Deklaration (sehr selten mit Weizen versetzt) und beim Servieren auf glutenfreies Brot.
  • Low Carb: Mit 6 g Kohlenhydraten pro Portion passt die Antipasti gut in eine kohlenhydratarme Ernährung. Für strikte Keto: Honig weglassen oder durch ein paar Tropfen Erythrit-Sirup ersetzen. Der Balsamico bringt dann etwas mehr Säure durch – das lässt sich mit einem Extra-Schuss Olivenöl ausgleichen.
  • Proteinreich: Austernpilze allein liefern nur ca. 5 g Eiweiß pro Portion. Für mehr Protein: geröstete Kichererbsen unterheben (+8 g), Feta-Würfel darüberstreuen (+6 g), oder die Antipasti als Beilage zu Halloumi oder gegrilltem Fisch servieren.
  • Kalorienbewusst: Öl auf 3 EL reduzieren und die Pfanne dafür etwas heißer führen. Alternativ die Pilze mit einem Sprühöl anbraten und nur die Marinade mit Öl ansetzen – spart rund 80 kcal pro Portion, ohne dass es beim Essen auffällt.
  • Meal-Prep-Eignung: Sehr hoch. Das Gericht wird über Nacht besser statt schlechter, braucht keine Wärmequelle und lässt sich als Komponente flexibel einsetzen. Einzige Einschränkung: nicht einfrieren, und bei Histaminempfindlichkeit nicht länger als 2 Tage lagern.
  • Mediterrane Ernährung: Ein Musterbeispiel: Olivenöl als Hauptfettquelle, frische Kräuter, kein tierisches Protein, wenig Kohlenhydrate. Passt ohne jede Anpassung.

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